Berufsbild

Ergotherapie (von altgriechisch ἔργον érgon, deutsch ‚Werk‘, ‚Arbeit‘ und θεραπεία therapeía ‚Dienst‘, ‚Behandlung‘) ist eine Therapieform, die sich mit der Ausführung konkreter Betätigungen und deren Auswirkungen auf den Menschen und dessen Umwelt befasst.

Ergotherapeuten unterstützen und begleiten Menschen jedes Alters, die in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt oder von Einschränkung bedroht sind. Ziel ist, sie bei der Durchführung für sie bedeutungsvoller Betätigungen in den Bereichen Selbstversorgung, Produktivität und Freizeit in ihrer persönlichen Umwelt zu stärken. Hierbei dienen spezifische Aktivitäten, Umweltanpassung und Beratung dazu, dem Menschen Handlungsfähigkeit im Alltag, gesellschaftliche Teilhabe und eine Verbesserung seiner Lebensqualität zu ermöglichen. (Quelle: Deutscher Verband der Ergotherapeuten)

Beispiele, wann ergotherpeutische Maßnahmen zum Einsatz kommen:

  • nach Unfällen, Verbrennungen, Operationen, bei rheumatologischen Erkrankungen
  • nach Schlaganfall, bei Morbus Parkinson und anderen neurologischen Erkrankungen
  • bei psychischen Erkrankungen
  • bei Menschen mit Demenzerkrankungen
  • bei Kindern mit Entwicklungsverzögerungen oder Behinderungen

Der Beruf mal anders erklärt

Lust, den Beruf der Ergotherapeuten einmal auf unkonventionelle Art kennenzulernen? Hier ein privat aufgenommenes You-Tube-Video.